Mein Weg zur Mosaikkünstlerin

„Die Dinge, die mich anders machen, sind die Dinge, die mich ausmachen.“

(Winnie the Pooh)

Foto: www.brigittekreisl.ch
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Mein Name ist Tanja Mäder (-Berger), geboren 1982. Als Kind und Jugendliche interessierte ich mich vor allem für eins: Pferde! Ich war aber auch eine ausgesprochene Leseratte und puzzelte gerne. Später absolvierte ich eine kaufmännische Ausbildung. Als typischer „Bürogummi“ ist der Kopf mein Arbeitsinstrument, das Handwerkliche kommt dabei zu kurz. Mit den Jahren wurde mir so richtig bewusst: etwas fehlt!


Etwas, das ich mit den Händen machen kann, etwas das ich zu Hause machen kann, etwas farbiges, und etwas, dass mich gleichzeitig zur Ruhe bringt. Ich fing an, mich umzusehen, durchs Internet zu stöbern. Durch den Vorschlag einer Freundin bin ich zu Mosaik gekommen. Ich kaufte mir im Bastelladen die Utensilien für mein erstes Werk, fing an zu kleben, habe es verfugt und als ich fertig war, musste ich feststellen, dass das wohl kaum mein neues Hobby sein wird. Ja, so kann man sich täuschen!


Einige wenige Monate vergingen. Dann entdeckte ich im Internet, dass Mosaik nicht einfach Basteln ist. Nein, Mosaik ist viel mehr! Ich war richtig gefangen von der Vielseitigkeit dieser Kunst; eine neue Welt tat sich für mich auf. Da war es geschehen und liess mich nicht mehr los…


Mich faszinieren die Farben, die unterschiedliche Wirkung der Linien, der Formen und der Materialien. Die Möglichkeiten sind schier endlos. Nach meinen ersten Erfahrungen wurde der Wunsch, einmal in die grosse Kunst des Mosaik reinzuschnuppern, immer wie grösser. Ich besuchte daher im Frühling 2015 für eine Woche einen Kurs bei Luciana Notturni an der Mosaic Art School in Ravenna. Es war ein unvergessliches Erlebnis!


Das Zusammenfügen vieler kleiner Teile zu einem Ganzen - das ist Mosaik! Es ist eine Art kreatives Puzzeln, aber mit jeder künstlerischen Freiheit, die man sich denken kann.

 

Mosaik, meine Faszination - Bereicherung meines Lebens!